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Presse, 14.08.2017

UNREAD_POSTvon FRuUuDI » Di 15. Aug 2017, 01:27

Fast kompletter Kader im Training

Die Zeiten der Mangelverwaltung sind bei Fußball-Regionalligist SV Waldhof zumindest vorerst beendet. Beim Morgentraining am Montag begrüßte Trainer Gerd Dais fast seinen kompletten Kader, nur Mittelstürmer Nicolas Hebisch setzte nach seiner Adduktorenzerrung weiter aus. Aber auch beim SVW-Torjäger hat der 54-Jährige noch leise Hoffnung, dass es in der Partie bei Aufsteiger SV Röchling Völklingen (Mittwoch, 19 Uhr) für einen Einsatz reichen könnte.

Das sah vor ein paar Wochen noch ganz anders aus. "Wir haben schon mehr Konkurrenzkampf als in der vergangenen Saison", erklärt Dais, der sich beim problemlosen 7:0 im Verbandspokal bei Landesligist VfR Uissingen am Sonntag davon überzeugen konnte, dass die zweite Garnitur offenbar mehr Druck auf die etablierten Kräfte erzeugen kann als im vergangenen Jahr. Schon um einen Platz im 18er-Kader für Völklingen wird es deshalb ein Hauen und Stechen geben. Mit einem Dreier im Saarland könnte sich der SVW nach dem Auftaktpatzer in Kassel (1:2) und dem souveränen 3:0 gegen Meister Elversberg an die Spitzenplätze heranpirschen. "Gegen Elversberg hat man gesehen, was möglich ist", sagt Dais.

Rodriguez-Schwarz vor Wechsel

Im Hermann-Neuberger-Stadion, dass sich der ehemalige Zweitligist (1974 bis 1977 und 1979/80) wegen des Umbaus des Ludwigsparks mit dem 1. FC Saarbrücken teilt, erwartet die Mannheimer eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe. In zwei Liga-Spielen hat Völklingen bereits sechs Treffer erzielt, allerdings auch sieben Gegentore geschluckt. "Beim 3:2 im ersten Spiel gegen Koblenz hat man gesehen, dass nach dem Aufstieg noch Euphorie herrscht", sagt Dais. Und Abwehrchef Kevin Conrad pflichtet bei: "Wenn man nur die Ergebnisse betrachtet, sieht man, dass sie in der Offensive ihre Qualitäten haben." Ein offenes Spiel erwartet Trainer Dais dennoch nicht, eher einen abwartenden Gegner: "Wenn sie mitspielen sollten, kommt uns das entgegen. Aber es wird erst einmal über Kampf und Einsatz gehen."

Personell hat sich die Situation beim Waldhof nach den Verletzungssorgen in der Vorbereitung also erheblich verbessert, dennoch schauen sich die SVW-Verantwortlichen noch nach Neuzugängen um. Im Fokus ist ein Rechtsverteidiger als Alternative zu Marco Meyerhöfer und eine Verstärkung im Sturm. "Wir schauen uns um", gesteht Dais. Dass der zurzeit arbeitslose ehemalige Bundesliga-Profi Sebastian Freis (Karlsruher SC, 1. FC Köln, SC Freiburg) an den Alsenweg wechselt, hält der Trainer aber für eher unwahrscheinlich: "Ich denke, er hat sicher andere Ambitionen als die Regionalliga." Auf Trennung stehen die Zeichen bei Abwehrmann Alexander Rodriguez-Schwarz, den es zu Chemie Leipzig in die Regionalliga Nordost zieht.


Quelle: Mannheimer Morgen
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